Thu, 23 Sep 2021 04:30:06 +0200 Thu, 23 Sep 2021 04:30:06 +0200 news-1240 Fri, 17 Sep 2021 14:00:00 +0200 Referat Wolfgang Ritter und Ute Schneider-Ritter, 25.9.2021 in Liestal https://www.bienen.ch/aktuelles/news/detail/News/detail/referat-wolfgang-ritter-und-ute-schneider-ritter-2592021-in-liestal-1240.html "Imkerei im Klimawandel: Imkern nach den 10 Jahreszeiten"

Samstag, 25. September 2021, 14.30 Uhr, Sporthalle Kaserne Liestal, Nonnenbodenweg 30, 4410 Liestal (BL)

Im Rahmen der 143. Delegiertenversammlung laden BienenSchweiz und der Kantonalverband Beider Basel zum öffentlichen Referat von Wolfgang Ritter und Ute Schneider-Ritter, Freiburg im Breisgau, ein.

Der Eintritt zum Vortrag ist kostenlos. Es hat noch Plätze frei. Wir heissen Sie herzlich Willkommen.

Eine Anmeldung ist erforderlich. Hier   finden Sie das Anmeldeformular sowie die aktuellen Schutzmassnahmen bezüglich Covid-19.

 

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news-1237 Thu, 16 Sep 2021 09:56:15 +0200 Bienenschutzkurse erfolgreich gestartet https://www.bienen.ch/aktuelles/news/detail/News/detail/bienenschutzkurse-erfolgreich-gestartet-1237.html Seit diesem Jahr bietet BienenSchweiz Kurse für die breite Bevölkerung an, die über die Lebensbedingungen und Herausforderungen der Honig- und Wildbienen aufklären. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten praxisnahe Anleitungen zum Schutz der Bienen.

Zur Medienmitteilung  

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news-1040 Fri, 10 Sep 2021 07:00:00 +0200 2. Ameisensäurebehandlung https://www.bienen.ch/aktuelles/news/detail/News/detail/2-ameisensaeurebehandlung-1040.html Beginnen Sie bis spätestens Mitte September die 2. Ameisensäure-Behandlung. Haben Sie statt der 1. Sommerbehandlung einen Brutstopp gemacht oder das Bannwaben-Verfahren angewandt, ersetzt dies nicht die 2. Ameisensäure-Behandlung. Nur mit letzterer ist sichergestellt, dass Sie die Milbenpopulation bis zur Winterbehandlung im Griff haben. Die zweite Sommerbehandlung ist übrigens auch für Jungvölker nötig.

Bringen Sie den Dispenser am besten frühmorgens in die Völker, wenn’s draussen noch kühl ist. Schliessen Sie nach Abschluss der Behandlung die Auffütterung für den Winter ab.

Weiterführende Informationen unter www.bienen.ch/merkblatt  
in folgenden BGD-Merkblättern: 
1.2.1. – 1.2.5. Varroa-Sommerbehandlung
4.2. Fütterung 

Der Bienengesundheitsdienst berät Sie gerne über die Gratisnummer 0800 274 274 (Montag bis Freitag, 8 - 16.30 Uhr) oder via E-Mail an infoapiservice.ch  .

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news-1211 Wed, 08 Sep 2021 07:00:00 +0200 Umfrage Honigerträge: Jetzt mitmachen! https://www.bienen.ch/aktuelles/detail/News/detail/umfrage-honigertraege-jetzt-mitmachen-1211.html Ein paar Minuten dauert die Beantwortung unserer Umfragen. Helfen auch Sie mit und nehmen Sie an der Verlosung teil.

BienenSchweiz führt jedes Jahr zwei Online-Umfragen durch. Im Frühjahr eine zu den Völkerverlusten, im Herbst eine zu den Honigerträgen. Um möglichst aussagekräftige Zahlen zu erhalten, ist es wünschenswert, dass sich mindestens 10% der Schweizer Imker/-innen an den Umfragen beteiligen.

Die Umfrage zu den Honigerträgen 2021 wurde am 27.08.2021 gestartet - die Einladung ging an alle registrierten Personen.
Sie können sich noch bis 14.09.2021 für den Nachversand von Mitte September eintragen: Link zur Registrierung  

Machen Sie auch mit?

Es spielt keine Rolle, ob Sie zwei oder hundert Völker betreuen. Wichtig ist, dass Sie bereit sind, längerfristig teilzunehmen, denn nur so bekommen wir im Laufe der Jahre ein verlässliches Bild.

Unter den Teilnehmern werden 5 x 1 Karton (mit 800 Stück) Honigglasdeckel im Wert von je CHF 216.- verlost.

 

Geschäftsstelle BienenSchweiz, Tel. 071 780 10 50, sekretariatbienenschweiz.ch   

 

 

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news-1228 Fri, 03 Sep 2021 07:00:00 +0200 Neue Betriebskonzept-Workshops https://www.bienen.ch/aktuelles/news/detail/News/detail/neue-betriebskonzept-workshops-1228.html Seit Anfang Jahr ist die neue Betriebskonzept-Vorlage   verfügbar. Der Bienengesundheitsdienst (BGD) unterstützt interessierte Imkerinnen und Imker nun erstmals in Form von Workshops bei der Erstellung ihres eigenen Betriebskonzepts.

Die ersten Anlässe werden im letzten Quartal 2021 stattfinden:
 

Ostschweiz, Gossau SG                                  5. Oktober 2021, 19 Uhr

Region Bern, Zollikofen                                 2. November 2021, 19 Uhr

Nordwestschweiz, Sissach                          18. November 2021, 19 Uhr

Zentralschweiz, Hohenrain                           2. Dezember 2021, 19 Uhr
 

Um von der fachlichen und technischen Unterstützung optimal profitieren zu können, ist die Teilnehmerzahl jeweils auf 30 Personen beschränkt. Die Plätze werden nach Anmeldeeingang vergeben – die Teilnahme ist kostenlos. Übersteigt die Nachfrage das Angebot, werden weitere Workshops geplant. Die Daten zusätzlicher Anlässe werden online   aufgeschaltet.
 

--> Anmeldung mit Angabe des gewünschten Datums und der persönlichen Koordinaten (Vor- und Nachname, E-Mail-Adresse und Telefonnummer) an Robert Lerch  

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news-1231 Fri, 03 Sep 2021 07:00:00 +0200 Umgang mit Wachsmotten (Online Live-Anlass am 9.9.) https://www.bienen.ch/aktuelles/news/detail/News/detail/umgang-mit-wachsmotten-online-live-anlass-am-99-1231.html Die Larven der Wachsmotte ernähren sich in erster Linie von Pollen und in Brutwaben zurückgebliebenen Rückständen von Bienenlarven (Kot- oder Kokonreste) und zerstören dadurch die Waben.

Mittels vorbeugender Massnahmen lässt sich der Falter auch ohne Essigsäure gut in Schach halten:  

Im Volk

Im Wabenlager oder Wabenschrank

Nur starke Bienenvölker auf dem Bienenstand halten.

Kontrolle auf Kotkrümel der Wachsmotte in regelmässigen Abständen.

Keine unbesetzten Waben in der Beute lassen.

Futter- und Honigwaben getrennt voneinander aufbewahren.

Varroaunterlagen und Leerräume unter dem Varroagitter wöchentlich reinigen.

Brut- und Pollenwaben nicht lagern, sondern einschmelzen.

Wabenerneuerung mindestens im 3-Jahres-Rhythmus 

Wabenlagerung: kühl (idealerweise unter +12°C), belüftet (ein Luftzug kann auch mit einem Zargenturm erreicht werden), hell

 

Altes Wabenmaterial laufend einschmelzen

 

Von Wachsmotten leicht befallene Waben sind bei -18°C zwei Tage lang einzufrieren und anschliessend in gut schliessenden Kisten zu lagern. Waben mit Gespinstballen werden sofort eingeschmolzen oder entsorgt.

Da bei einer Behandlung mit Essigsäure Rückstände oder eine geschmackliche Veränderung von Bienenprodukten nicht ausgeschlossen werden können, empfiehlt der BGD darauf zu verzichten. Neben der Essigsäure ist in der Schweiz aktuell kein weiteres Präparat für die Wachsmottenbekämpfung zugelassen.

 

Online Live-Veranstaltung «Umgang mit Wachsmotten»

www.bienen.ch/bgd-anlaesse  

Donnerstag, 9. September 2021, 19 Uhr

 

 

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news-1227 Thu, 02 Sep 2021 14:58:40 +0200 Indirekter Gegenvorschlag zur Biodiversitätsinitiative wird überarbeitet https://www.bienen.ch/aktuelles/news/detail/News/detail/indirekter-gegenvorschlag-zur-biodiversitaetsinitiative-wird-ueberarbeitet-1227.html apisuisse nimmt Stellung zu bienenrelevantem Geschäft Die Vernehmlassung des indirekten Gegenvorschlags   zur Biodiversitätsinitiative   ging am 9. Juli zu Ende. Auch apisuisse hat sich in einer Stellungnahme   dazu geäussert, denn das Geschäft ist für Honig- und Wildbienen relevant. Es ist wichtig, dass die Biodiversität in der Schweiz langfristig gestärkt wird. Bis im Frühling 2022 hat der Bundesrat nun Zeit, die Stellungnahmen zu sichten und zu analysieren. Dann muss der Bundesrat den überarbeiteten indirekten Gegenvorschlag inklusive Botschaft dem Parlament überweisen. Die darauffolgenden parlamentarischen Debatten werden zeigen, in welche Richtung sich der Gegenvorschlag entwickelt. Erst nach dieser Phase kann gemäss Initiativkomitee eine Einschätzung erfolgen, ob ein Rückzug der Biodiversitätsinitiative in Frage kommt oder ob es trotzdem eine Volksabstimmung braucht.

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news-1221 Tue, 10 Aug 2021 16:37:29 +0200 Imkerinnen und Imker mit dem eidgenössischen Fachausweis diplomiert https://www.bienen.ch/aktuelles/detail/News/detail/imkerinnen-und-imker-mit-dem-eidgenoessischen-fachausweis-diplomiert-1221.html Am vergangenen Samstag, dem 21. August haben 38 Imkerinnen und Imker ihr Diplom zum Abschluss der eigenössischen Fachausbildung erhalten. Die Diplomfeier markierte das Ende eines vierjährigen Lehrgangs mit insgesamt 27 Ausbildungstagen sowie zusätzlichen Aufgaben im Selbstudium wie dem Verfassen diverser Arbeiten. BienenSchweiz gratulierten allen Absolventen herzlichst.

Details: Vollständige Medienmitteilung  

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news-1208 Fri, 06 Aug 2021 07:00:00 +0200 Asiatische Hornisse: Augen auf und Verdachte melden https://www.bienen.ch/aktuelles/detail/News/detail/asiatische-hornisse-augen-auf-und-verdachte-melden-1208.html Die asiatische Hornisse hat sich in den ersten Schweizer Regionen angesiedelt. Im letzten Jahr wurden 2 Nester in Genf und eines im Jura vernichtet, in diesem Jahr ein erstes im Raum Genf. Die wirkungsvollste Bekämpfungsmassnahme der asiatischen Hornisse ist die rasche Nestentfernung. Um die Ausbreitung einzudämmen, respektive zu verlangsamen, ist ein Melden verdächtiger Insekten unerlässlich.

Imkerinnen und Imker werden gebeten, nach der dunkelgefärbten Hornisse mit den gelben Beinenden Ausschau zu halten. Hat sich der Schädling in einem Gebiet angesiedelt, taucht er zwischen August und Oktober am ehesten auf Bienenständen auf. Es lohnt sich, Ihre Beuten an sonnigen Tagen regelmässig um die Mittagszeit während mindestens 20 Minuten zu beobachten und dem BGD allfällige verdächtige Insekten umgehend zur Identifikation zuzustellen (am einfachsten und schnellsten mit einem Foto oder allenfalls Video per E-Mail an info@apiservice.ch  ). Sobald Sie ein Exemplar fotografiert/gefangen und den BGD avisiert haben, unternehmen Sie bitte nichts bis Sie weitere Anweisungen erhalten.

Bitte achten Sie als Imker/-innen vermehrt auf eine gezielte Völkerbeurteilung und -auslese (Merkblatt 4.7.  ) und halten nur noch gesunde, starke Völker am Stand. Wichtig ist zudem, dass jedes Volk jederzeit über genügend Futter verfügt.

Das Aufstellen von Fallen empfiehlt sich nicht – die Wirksamkeit ist ungenügend. Dazu kommt, dass Fallen nicht selektiv sind und daher wertvolle einheimische Insektenarten gefangen und getötet werden. Sollte sich die asiatische Hornisse in einer Region verbreiten, verringern gittergeschützte Fluglöcher (Merkblatt 2.7.1.  ) den extremen Druck auf einen Bienenstand.

Die wichtigsten Informationen zur asiatischen Hornisse finden sich im Merkblatt 2.7.   Für weitere Auskünfte steht Ihnen zudem das BGD-Team unter 0800 274 274 gerne zur Verfügung.

 

 

Videokonferenz zum Thema Asiatische Hornisse:

Donnerstag, 12.8.2021, 19 - 20 Uhr mit Lukas Seehausen (CABI) und Robert Lerch (BGD)

Die Aufzeichnung des Anlasses wird ab Freitag, 13.8.2021 um 17 Uhr zur Verfügung stehen.

 
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news-1205 Wed, 28 Jul 2021 15:00:00 +0200 143. Delegiertenversammlung BienenSchweiz 2021 https://www.bienen.ch/aktuelles/news/detail/News/detail/143-delegiertenversammlung-bienenschweiz-2021-1205.html Die 143. Delegiertenversammlung BienenSchweiz findet am Samstag, 25. September 2021 in der Sporthalle Kaserne in Liestal statt.

Hier   finden Sie die weiteren Informationen. Die detaillierten DV-Unterlagen, das Anmeldeformular sowie die aktuellen Bestimmungen bezüglich COVID-19 werden Ende August bei Versand der Einladungen publiziert.

Wir danken dem Bienenzüchterverband beider Basel für die Organisation.


Für weitere Auskünfte steht Ihnen Manuela Lechthaler gerne zur Verfügung:

Geschäftsstelle BienenSchweiz, Jakob Signer-Strasse 4, 9050 Appenzell Tel. 071 780 10 50, honigbienenschweiz.ch  

 

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news-1168 Sat, 24 Jul 2021 08:00:00 +0200 Kurse Bienenschutz für Nichtimker/innen - jetzt anmelden https://www.bienen.ch/aktuelles/news/detail/News/detail/kurse-bienenschutz-fuer-nichtimkerinnen-jetzt-anmelden-1168.html BienenSchweiz bietet nach zwei erfolgreichen Pilotkursen im Herbst 2020 ab Spätsommer 2021 in den Monaten August und September an 4 Standorten in der Deutschschweiz die neuen Kurse Bienenschutz an. Die Kurse sollen ab 2022 noch erweitert und die Durchführung auf die ganze Schweiz ausgeweitet werden.

Bienen schützen und unterstützen und an den Kursen von BienenSchweiz dazulernen

Die Kurse Bienenschutz   wenden sich an:

  • alle Privatpersonen, welche Wissenslücken zu den Bedürfnissen von Bienen schliessen wollen und in ihrem Umfeld etwas für diese wertvollen Insekten tun wollen.
  • alle interessierten Personen, welche in ihrem eigenen Garten eine Verbesserung der Lebensräume für Bienen und andere Bestäuber und eine Steigerung der Biodiversität erreichen möchten.

Mit dem Einführungskurs (A)   im Rahmen des neuen Ausbildungsprogramms tauchen Teilnehmer ein in die faszinierende Welt der Bienen. Sie erfahren welche grundsätzlichen Probleme unsere Wild- und Honigbienen haben und gewinnen einen Einblick in Lösungsansätze, welche einfach umgesetzt werden können. Neben den unterschiedlichen Lebensweisen dieser spannenden Insekten werden auch praxisnah die Zusammenhänge mit der Biodiversität in Ihrem Garten vertieft.

Mit den Vertiefungskursen (B1 - B4)   können Teilnehmer ihr Wissen nach individuellem Interesse und Bedarf in ausgewählten Bereichen erweitern und zu vergrössern. Die Vertiefungsthemen gehen vom  Nahrungsangebot (B2), das für Bienen als Lebensgrundlage dient, über Wildbienen (B1) und deren Bedarf an Nistgelegenheiten (B3) spezifisch zu Gartenkonzepten/Gartengestaltung (B4).

Referent/innen aus dem Kader von BienenSchweiz, anerkannte Wildbienen-Spezialist/innen und erfahrene Fachleute im Bereich von Blühpflanzen und Gartengestaltung bringen den Teilnehmern die Inhalte praxisorientiert näher. Die Kurse erfolgen im Auftrag des Bundesamtes für Umwelt BAFU sowie der Stiftung Symphasis.

Hier finden Sie das Kursprogramm zum Download  .

 

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news-1202 Fri, 23 Jul 2021 07:00:00 +0200 Völkerbeurteilung nach der Honigernte https://www.bienen.ch/aktuelles/detail/News/detail/voelkerbeurteilung-nach-der-honigernte-1202.html Für eine Beurteilung und Auslese der Bienenvölker ist eine regelmässige Durchsicht unerlässlich. Diese liefert wichtige Anhaltspunkte zum Gesundheitszustand eines Volkes und ermöglicht ein rechtzeitiges Handeln.

Die Völkerbeurteilung oder Selektion betrifft nicht nur Züchter, sondern ist in Zusammenhang mit der Bienengesundheit für jede Imkerin und jeden Imker wichtig. Letztendlich geht es im Sinne einer vorbeugenden Massnahme darum, nur gesunde und starke Völker auf einem Bienenstand zu halten. Die Auslese betrifft sowohl Wirtschafts- wie auch Jungvölker.

Im Sommer ist zwischen Honigernte und erster Ameisensäure-Sommerbehandlung der ideale Zeitpunkt für die Völkerbeurteilung und -auslese. Auch wenn es nichts zum Ernten gab, ist jetzt die Zeit dafür reif.

Mittels Fluglochbeobachtung sowie Kontrolle von Volksstärke (mind. 10 besetzte Waben beim Wirtschaftsvolk), Brutgesundheit (gesundes Aussehen und alle Stadien vorhanden) und Futtervorräten, können Völker überprüft und wenn nötig vereint oder aufgelöst werden.

Völker, die über reichlich unverdeckeltes Futter verfügen, sind vor dem Auffüttern mit Ameisensäure zu behandeln. Völker ohne offenes Futter sind erst ein wenig zu füttern (Flüssigfutter 3:2) und dann gegen die Milbe zu behandeln.  

Kurzfilm «Völkerbeurteilung und -auslese» für den Sommer:
Magazin                                   Schweizerkasten  
 

Relevante Merkblätter (www.bienen.ch/merkblatt  ):
4.7. Völkerbeurteilung und -auslese
4.7.1. Völker vereinen
4.7.2. Völker abtöten
4.7.3. Gesunde Völker erkennen
4.7.4. Umgang mit weisellosen Völkern

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news-1196 Wed, 14 Jul 2021 07:00:00 +0200 Schlechtes Honigjahr macht Schlagzeilen https://www.bienen.ch/aktuelles/news/detail/News/detail/schlechtes-honigjahr-macht-schlagzeilen-1196.html Die Berichterstattung in den Medien wird manchmal durch Zufälle ausgelöst. In der vergangenen Woche berichteten zahlreiche Medien darüber, dass dieses Jahr für die meisten Imkerinnen und Imker ein sehr schlechtes Honigjahr ist. Am Anfang dieser Serie stand ein Radiobeitrag im Espresso   von SRF vom Montag, 5. Juli. Die Journalistin Nicole Roos wollte Honig kaufen gehen und erfuhr von ihrem Imker, dass es derzeit keinen Honig gibt. Sie erhielt anschliessend von den Vertretern von BienenSchweiz die Bestätigung und es entstand der erwähnte Beitrag im Magazin Espresso. Aus dem Radiobeitrag erstellte dann die Redaktion von 20 Minuten innert Kürze einen online-Artikel  . Die NZZ   zog nach, wobei der Journalist Robin Schwarzenbach noch weiter recherchierte und den Honigverarbeiter Narimpex und die Migros kontaktierte. Deshalb wissen wir, dass auch im Ausland die Honigernten teilweise schlecht ausfallen werden. Weitere Zeitungen wie der Blick   berichteten über die schlechte Honigernte im Tessin. Und in den Ostschweizer Zeitungen   von CH-Media wurde ein breit aufbereiteter Artikel mit einem Porträt des Imkerpaars August und Cecile Brunner aus Züberwangen publiziert, bei dem auch die ausfallende Honigernte der «Aufhänger» war. 

 

Medienbeiträge fördern Bienenwissen 

Natürlich wären wir Imkerinnen und Imker lieber mit positiveren Nachrichten als mit dem absehbar schlechten Honigjahr in den Medien präsent. Einen grossen Vorteil bietet die Berichterstattung trotzdem: Die Medien erklären Zusammenhänge und vermitteln Wissen. Für die Verantwortlichen von BienenSchweiz, welche Red und Antwort stehen, stellt dies allerdings auch einen grossen zeitlichen Aufwand dar. Wenige Journalistinnen und Journalisten haben besondere Vorkenntnisse im Bereich Bienen, weshalb vorab in längeren Gesprächen Grundwissen über die Imkerei und die Biologie der Biene vermittelt werden muss. Nur schon den Unterschied zwischen Blüten- und Waldhonig kennen die wenigsten Medienvertreter.

 

Warum ein schlechtes Honigjahr nicht ungewöhnlich ist 

Schlechte Honigjahre sind grundsätzlich nichts Aussergewöhnliches und kommen immer wieder vor, wie letztes Mal im 2019  . Die Ernte von Blütenhonig im Frühling und Vorsommer hängt vom geeigneten Flugwetter für die Bienen zum Blühzeitpunkt der Pflanzen ab, welche gute Nektarerzeuger sind. Dazu gehören die diversen Obstbäume, der Löwenzahn, der Raps und viele mehr. Kühle Temperaturen, regnerisches Wetter oder viel Wind wie im 2021 hindern die Honigbienen an ihrem Sammelflug. Aber auch wenn gutes Flugwetter herrscht, dürfen die Böden nicht zu trocken sein. Denn der Nektar als Grundstoff, der den Bienen für die Erzeugung von Honig dient, ist eine Flüssigkeit und bei trockenen Böden produzieren die Pflanzen entsprechend weniger Nektar. 

Ob die Bienen sogenannten Waldhonig gewinnen können, kann man auch nicht zuverlässig voraussagen. Die Faktoren, welche das Wachstum der Populationen von Honigtauerzeugern (Rinden- und Napfschildläuse) beeinflussen, sind teilweise bekannt. Aber das Zusammenspiel der Faktoren, welches zu guten Blatthonigjahren führt, ist sehr komplex . Sicher ist, dass wenn es im Sommer aus Kübeln regnet oder gar hagelt, die Honigtauerzeuger von den Bäumen und Tannen gespült werden. Die definitive Beurteilung des Honigjahres 2021 in der Schweiz mit entsprechenden Mengenangaben pro Region wird apisuisse, der Dachverband der Schweizerischen Bienenzüchtervereine, nach einer Umfrage bei den Imkerinnen und Imkern  per Ende Oktober publizieren. 

 

Existenzgefährdend für Berufsimker

Weil sehr viele Faktoren zusammen spielen müssen, damit gute Honigerträge erzielt werden, ist es denn auch kein Wunder, dass in der Schweiz nur wenige Imkerinnen oder Imker haupt- oder nebenberuflich tätig und damit vom Honigertrag abhängig sind. Das unternehmerische Risiko ist sehr gross und Ausfälle nicht versicherbar. In Jahren wie dem heurigen fällt nicht nur der Honigertrag fast gänzlich aus, die Imkerinnen und Imker haben sogar Zusatzkosten, weil die Bienen gefüttert werden müssen. Für die Mehrheit der Imkerinnen und Imker ist diese Situation sehr unschön, aber nicht ganz aussergewöhnlich; für Berufsimker können solche Jahre wie 2021 jedoch existenzgefährdend sein. 

Dass die Wetterbedingungen auch auf die wichtige Bestäubungsleistung der Bienen bei landwirtschaftlichen Erzeugnissen eine hohe Auswirkung haben, wird vielfach unterschätzt. Mit dem Einsatz für ein vielfältiges Blühangebot über die ganze Vegetationsperiode können wir alle bessere Voraussetzungen schaffen, dass den Wild- und Honigbienen ein ausreichendes Nektar- und Pollenangebot in naher Umgebung zur Verfügung steht. Um dieses Wissen und die Umsetzung zu fördern bietet BienenSchweiz seit 2021 sogenannte Kurse Bienenschutz   an, die sich an interessierte Privatpersonen und Berufsleute wenden.

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news-1193 Fri, 25 Jun 2021 07:00:00 +0200 Erhebung natürlicher Totenfall und Sommerbehandlung https://www.bienen.ch/aktuelles/news/detail/News/detail/erhebung-natuerlicher-totenfall-und-sommerbehandlung-1193.html Ende Juni/Anfang Juli ist an der Zeit, in sämtlichen Beuten die Varroabelastung zu ermitteln. Bei einem natürlichen Totenfall von über 10 Milben pro Tag ist rasches Handeln nötig, um die Bienen nicht zu unnötig zu gefährden. In den betroffenen Völkern ist umgehend die Sommerbehandlung (mit oder ohne Ameisensäure) oder eine Notbehandlung durchzuführen.  

Bei einem natürlichen Totenfall von bis zu höchstens 10 Milben pro Tag, kann die erste Sommerbehandlung zum gewohnten Zeitpunkt durchgeführt werden. Die Methoden, welche ohne Ameisensäure auskommen, sind in der ersten Juli-Hälfte einzuleiten; bei jenen mit Ameisensäure sind die Dispenser vor Ende Juli in die Völker zu stellen. Bei einem moderaten Milbenfall von maximal 7 Milben pro Tag, kann auch die Komplette Brutentnahme mit Brutverwertung (gemäss Merkblatt 1.6.4.) angewandt werden.

 

Tierarznei-mittel

Merkblatt/
Methode

Einleitung des Verfahrens spätestens

Spätester Zeitpunkt Honigernte

Zeitpunkt Säure-Einsatz

Dauer Behandlung/

Verfahren

Ameisen-säure

1.2.1. – 1.2.5.
Liebig, Nassenheider professional, FAM, Apidea, MAQS

Ende Juli

vorgängig

Ende Juli

Ca. 1-2 Wochen (Gebrauchsan-weisung beachten)

Oxalsäure

 

1.6.1. Brutstopp

Anfang/
Mitte Juli

Ende Juli

Ende Juli/
Anfang August

3 Wochen 

1.6.4. Komplette Brutentnahme mit Brutverwertung

Anfang/
Mitte Juli

Anfang/ Mitte Juli

Anfang/ Mitte Juli

1 Tag

Keines

1.6.2. Bannwabenverfahren

Anfang/
Mitte Juli

Ende Juli oder später

-

4 Wochen

 

Merkblätter unter www.bienen.ch/merkblatt  :
1.5.1. Natürlichen Milbenfall messen
1.7.1. Varroa-Notbehandlung in Magazinbeuten
1.7.2. Varroa-Notbehandlung im CH-Kasten
1.2.1. – 1.2.5. Sommerbehandlung mit Ameisensäure
1.6.1. Brutstopp
1.6.2. Bannwabenverfahren
1.6.4. Komplette Brutentnahme mit Brutverwertung

Bei Unklarheiten und Fragen, wenden Sie sich bitte an den BGD (Tel. 0800 274 274 oder infoapiservice.ch  ).

Zum Thema «Handeln bei übermässigem Varroabefall» findet übrigens am 7. Juli 2021 um 19 Uhr eine Online Live-Veranstaltung statt. Teilnahmelink  

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news-1187 Fri, 18 Jun 2021 07:00:00 +0200 Imkerliche Herausforderungen https://www.bienen.ch/aktuelles/news/detail/News/detail/imkerliche-herausforderungen-1187.html Wetter- und futtertechnisch gestaltet sich das Jahr 2021 alles andere als einfach. Von Bienenstand zu Bienenstand zeigt sich ein anderes Bild. Es lohnt sich auf jeden Fall, jetzt die Futtervorräte in den Bruträumen und die Volksstärke zu prüfen. Je nachdem, welches Bild sich zeigt, ist der Handlungsbedarf unterschiedlich.

 

Situation

Was tun?

Wenig offene Futtervorräte im Brutraum

Betriebseigenen Honig oder Futterteig geben

Keine offenen Futtervorräte im Brutraum

Betriebseigenen Honig füttern - Alternativ Flüssigfutter geben

Kleine Völker

Auflösen

Kränkliche Völker

Abtöten

Starke Völker

Jungvölker bilden

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news-1184 Mon, 31 May 2021 06:30:00 +0200 Leichter Anstieg der Winterverluste bei Bienenvölkern in der Schweiz https://www.bienen.ch/aktuelles/news/detail/News/detail/leichter-anstieg-der-winterverluste-bei-bienenvoelkern-in-der-schweiz-1184.html Den Winter 2020/2021 überlebten 14,2 % der Bienenvölker in der Schweiz nicht – dies ist ein Anstieg der Winterverluste um rund einen Prozentpunkt gegenüber dem Vorjahr. Von Kanton zu Kanton zeigen sich grosse Unterschiede.

Vollständige Medienmitteilung  

 

 

 

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news-1181 Wed, 26 May 2021 06:00:00 +0200 Varroabefall kontrollieren https://www.bienen.ch/aktuelles/news/detail/News/detail/varroabefall-kontrollieren-1181.html Ende Mai ist die Überprüfung der Varroabelastung in allen Völkern sehr wichtig. Ein Volk mit sehr hohem Milbendruck können Sie mit Hilfe einer Notbehandlung retten.

Der Bienengesundheitsdienst (BGD) empfiehlt, die Milbenbelastung anhand des natürlichen Milbenfalls zu prüfen, da diese Methode aussagekräftige Ergebnisse liefert. Fallen über 3 Milben pro Tag, ist ein allenfalls noch aufgesetzter Honigraum zu entfernen und die Notbehandlung umgehend einzuleiten. Warten Sie keinesfalls zu, sonst kann es für Ihre Bienen bereits zu spät sein.

Bei der Notbehandlung werden die betroffenen Völker auf Neubau gesetzt und mit Oxalsäure besprüht (Vorgehen gemäss BGD-Merkblatt).

Relevante Merkblätter unter www.bienen.ch/varroa  :

1.5.1. Natürlichen Milbenfall messen  

1.7.1. Varroa-Notbehandlung in Magazinbeuten  

1.7.2. Varroa-Notbehandlung im CH-Kasten  

PS: Die Kontrolle der Futtervorräte und die Jungvolkbildung sind immer noch aktuelle Themen.  

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news-1171 Tue, 18 May 2021 06:30:00 +0200 Weltbienentag am 20. Mai 2021 - Interview mit Mathias Götti, Präsident von BienenSchweiz https://www.bienen.ch/aktuelles/news/detail/News/detail/weltbienentag-am-20-mai-2021-interview-mit-mathias-goetti-praesident-von-bienenschweiz-1171.html Die Bienen sind wunderbare Tiere, die den Menschen mit der wohl wertvollsten Süssigkeit der Welt, dem Honig, versorgen. Daneben stellen Honig- und Wildbienen die Bestäubung sicher und sind daher immens wichtig für unsere Landwirtschaft und die Natur im Allgemeinen. Am internationalen Weltbienentag, dem 20. Mai, soll auf die bedeutende Rolle dieser Insekten für uns und unsere Umwelt aufmerksam gemacht werden. Nachfolgend gibt Mathias Götti Limacher, Präsident von BienenSchweiz, Antworten auf einige aktuelle Fragen rund um die Bienen. 
Vollständige Medienmitteilung

Vollständige Medienmitteilung  

 

 

 

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news-1174 Mon, 17 May 2021 07:00:00 +0200 Schweizer Bienentag verschoben https://www.bienen.ch/aktuelles/news/detail/News/detail/schweizer-bienentag-verschoben-1174.html Der am 19. Juni 2021 vorgesehene Grossanlass muss coronabedingt erneut verschoben werden.

Der 1. Schweizer Bienentag   wird darum erst am 2. Juli 2022 in Lyss stattfinden.

 

 

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news-1165 Fri, 07 May 2021 07:00:00 +0200 Futtervorräte überprüfen https://www.bienen.ch/aktuelles/news/detail/News/detail/futtervorraete-ueberpruefen-1165.html Wegen der langanhaltenden Schlechtwetterperiode und der aktuell vielerorts fehlenden Tracht, gehen vielen Völkern die Futtervorräte aus. Überprüfen Sie jetzt bitte all Ihre Völker. Bei Futterknappheit sind die Bienen umgehend zu füttern. Um eine Verfälschung des Honigs auszuschliessen, verwenden Sie am besten Reserve-Futterwaben oder betriebseigenen Honig. Damit ist eine Honigernte zu einem späteren Zeitpunkt noch möglich.

Nutzen Sie Futterteig (wenn im Volk noch offenes Futter vorhanden ist) oder im Extremfall sogar Flüssigfutter (wenn sich im Volk kein offenes Futter mehr befindet), müssen die Honigräume vorgängig entfernt werden. Diese Futtergaben retten ein Volk vor dem Hungertod. Achten Sie darauf, nur die Mengen zu füttern, die das Volk tatsächlich benötigt. Der Honigraum darf frühstens 2 Wochen nach der letzten Fütterung wieder aufgesetzt werden.

 

Beginnende Schwarmzeit

Die ersten Schwärme sind bereits ausgeflogen. Werden sie nicht eingefangen, gehen sie wegen der fehlenden Varroabehandlung und Futtermangel zu Grunde. Eigene und fremde Schwärme einfangen gehört zur guten imkerlichen Praxis. Mittels Jungvolkbildung wird der Schwarmtrieb der Völker reduziert. 

Anleitung zum Einfangen von Schwärmen: Merkblatt 1.4.6. Natürliche Schwärme  

Weitere Merkblätter zur Jungvolkbildung: www.bienen.ch/merkblatt  

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news-1162 Tue, 04 May 2021 07:00:00 +0200 Jungvolkbildung und Königinnenvermehrung https://www.bienen.ch/aktuelles/news/detail/News/detail/jungvolkbildung-und-koeniginnenvermehrung-1162.html Für eine sinnvolle Völkerbeurteilung und -auslese empfiehlt der BGD im Verhältnis zu den Wirtschaftsvölkern, 50% Jungvölker zu bilden. Wenn Apfel, Raps und Berg-Ahorn blühen, ist der Zeitpunkt dafür ideal. Brut- und Sammelbrutableger funktionieren bereits ab der Löwenzahn-Vollblüte sehr gut. Auch für die Königinnenvermehrung ist die Blütezeit von Löwenzahn, Apfel, Raps und Berg-Ahorn optimal.

Die verschiedenen Methoden der Jungvolkbildung werden in den Merkblättern 1.4.2. – 1.4.7. detailliert beschrieben, die Königinnenvermehrung im Mini Plus und im Laurenzkasten in den Merkblättern 4.6.1. und 4.6.2. (www.bienen.ch/merkblatt  ).

In der Betriebskonzept-Vorlage sind die wichtigsten imkerlichen Tätigkeiten übersichtlich dargestellt (inklusive Verlinkung zu Merkblättern und Videos):  

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news-1159 Thu, 29 Apr 2021 08:00:00 +0200 Pestizidinitiativen – Bienen sind betroffen https://www.bienen.ch/aktuelles/news/detail/News/detail/pestizidinitiativen-bienen-sind-betroffen-1159.html Am 13. Juni 2021 befindet das Schweizer Stimmvolk über zwei Initiativen, die den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln einschränken wollen. Im Vorfeld der Abstimmung hat die Schweizerische-Bienen-Zeitung zwei Forscher zum Zusammenhang zwischen der Bienengesundheit und dem Einsatz von Pflanzenschutzmittel befragt sowie der Pro- und Contra-Seite beider Initiativen in einem Interview auf den Zahn gefühlt. Ebenso bringt der Zentralvorstand BienenSchweiz die Sichtweise der Imkerschaft ein. Alle Beiträge erscheinen in der Mai-Ausgabe der Schweizerischen BienenZeitung  .

 

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news-1155 Thu, 15 Apr 2021 11:00:00 +0200 Drohnenwabe einhängen und erweitern https://www.bienen.ch/aktuelles/news/detail/News/detail/drohnenwabe-einhaengen-und-erweitern-1155.html Damit die Varroabelastung in den Völkern bis zur Sommerbehandlung nicht zu hoch wird, ist ein frühzeitiges Eingreifen erforderlich. Mit Drohnenschnitt und gezielter Jungvolkbildung lässt sich die Milbenentwicklung bremsen.

Der BGD empfiehlt, die erste Drohnenwabe ans Brutnest zu hängen, wenn die Vogelkirsche blüht. Durch einen mehrmaligen Drohnenschnitt reduziert sich die Varroabelastung im Volk um bis zu 50 %. Volksentwicklung und Honigernte werden dadurch nicht negativ beeinflusst.

Bei der ersten Drohnenentnahme, mit grösstenteils verdeckelten Zellen, finden sich meist nur wenige Varroamilben in der Drohnenbrut. Es empfiehlt sich daher eine zwei- bis dreimalige Entnahme.

Zum Merkblatt 1.4.1. Drohnenschnitt  

Zum Handy-Video «Drohnenschnitt»  

Je nach Standort haben die teilweise schon sehr warmen Temperaturen zu einem rasanten Wachstum der Bienenvölker geführt. Beobachten Sie daher unbedingt deren Entwicklung. Die Bienen brauchen genügend Platz, um nicht zu schwärmen. Ab der Vogelkirschen-Blüte (siehe www.bienen.ch/betriebskonzept  ) sollten die Völker laufend mit Mittelwänden erweitert werden.

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news-1149 Wed, 14 Apr 2021 06:30:00 +0200 Bienen aktiv unterstützen und Mähverluste vermeiden - Medienmitteilung https://www.bienen.ch/aktuelles/detail/News/detail/bienen-aktiv-unterstuetzen-und-maehverluste-vermeiden-medienmitteilung-1149.html Blühende Kulturen und Wiesen stellen ein attraktives Nahrungsangebot für Honigbienen und andere Bestäuber dar. Nicht nur Obstbäume, Rapsfelder, Löwenzahn und Weissklee, sondern auch extensiv bewirtschaftete Wiesen, Weiden und Biodiversitätsförderflächen (BFF) tragen zum Wohl der Bestäuber bei. Um die Bestäubung in der Landwirtschaft zu unterstützen und den Verlust der Bienen so gering wie möglich zu halten, ist der Einsatz einer bienenfreundlichen Mähtechnik zentral.

Vollständige Medienmitteilung  

 

 

 

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news-1143 Tue, 06 Apr 2021 07:00:00 +0200 Verdacht auf Vergiftung erkennen und richtig handeln https://www.bienen.ch/aktuelles/news/detail/News/detail/verdacht-auf-vergiftung-erkennen-und-richtig-handeln-1143.html Die meisten akuten Bienenvergiftungen treten im April und Mai auf, wenn Obst- und Rapskulturen in voller Blüte stehen. Betroffen sind oft alle Völker an einem Bienenstand. Weitere Anzeichen einer Vergiftung können sein:

  • Zitternde, benommene, flugunfähige Bienen fallen vom Flugbrett und/oder von den Waben.
  • Bienen drehen sich im Kreis (als wären sie halbseitig gelähmt).
  • Auf den Flugbrettern und vor den Beuten liegen massenhaft tote Bienen.
     

Was ist zu tun?

Melden Sie den Verdacht umgehend dem BGD (0800 274 274, infoapiservice.ch  ) und kontaktieren Sie schnellstens den Bieneninspektor. Er soll allfällige Krankheiten ausschliessen und die Bienenprobe entnehmen.
 

Wichtig:

Die Bienenprobe ist in eine saubere Papiertüte zu verpacken und zu verschicken. Legen Sie dem Paket unbedingt Kühlakkus bei. Diese verhindern die schnelle Zersetzung der Bienen und verlangsamen den Abbau eventueller Wirkstoffe. Tritt der Vorfall zwischen Freitag und Sonntag oder an Feiertagen auf, lagern Sie die Bienenprobe unbedingt im Kühlschrank. Sie kann dann am ersten Arbeitstag der Woche (Vorsicht Feiertage!) per PostPac-Priority eingeschickt werden (adressiert mit Etikette aus dem Protokollblatt Bienenvergiftungen 3.1.1.).

Zu den Merkblättern 3.1.1. Protokollblatt Bienenvergiftungen und 3.1.2. Bienenvergiftung  

 

Online Live-Veranstaltung zum Thema «Bienenvergiftungen»

Donnerstag, 8. April 2021, 19 Uhr (www.bienen.ch/bgd-anlaesse  )

 

 

 

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news-1134 Wed, 31 Mar 2021 06:30:00 +0200 Bienenvergiftungen lassen sich vermeiden - Medienmitteilung https://www.bienen.ch/aktuelles/news/detail/News/detail/bienenvergiftungen-lassen-sich-vermeiden-medienmitteilung-1134.html Fehlanwendungen von Insektiziden standen unter anderem hinter den fünf Vergiftungen, die der Bienengesundheitsdienst im Jahr 2020 nachgewiesen hat. Der sachgerechte Umgang mit zugelassenen bienengiftigen Wirkstoffen hätte diese Fälle verhindern können. Das Berücksichtigen von Sicherheitsauflagen beim Ausbringen von Pflanzenschutzmitteln ist dabei genauso wichtig wie die korrekte Anwendung von Bioziden. Zwölf Verdachtsfälle blieben ungelöst.

Vollständige Medienmitteilung  

 

 

 

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news-1140 Wed, 31 Mar 2021 04:30:00 +0200 Feedback zur Vorlage Betriebskonzept https://www.bienen.ch/aktuelles/news/detail/News/detail/feedback-zur-vorlage-betriebskonzept-1140.html Haben Sie bereits erste Erfahrungen mit der neuen online-Vorlage   gesammelt? Dann freuen wir uns über Ihr Feedback  

 

 

 

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news-1119 Wed, 31 Mar 2021 00:00:00 +0200 143. Delegiertenversammlung BienenSchweiz https://www.bienen.ch/aktuelles/news/detail/News/detail/143-delegiertenversammlung-bienenschweiz-1119.html Die kommende Delegiertenversammlung von BienenSchweiz war am 17. April 2021 in Liestal geplant.
Aufgrund der weiterhin angespannten Situation rund um COVID-19 hat der Zentralvorstand zusammen mit dem OK des Kantonalverbandes beider Basel entschieden, den Anlass dieses Jahr anders zu organisieren.

Da die elektronische Abstimmung bereits bei der Delegiertenversammlung 2020 sehr gut funktioniert hat, möchte der Zentralvorstand von BienenSchweiz die Traktanden, welche für die Weiterführung der Geschäfte relevant sind, wieder auf elektronischem Wege abhandeln.

Am 25. September 2021 soll zusätzlich eine ausserordentliche DV in Liestal stattfinden, an welcher die Traktanden behandelt werden, welche eine ausgiebigere Diskussion erfordern, wie z.B. die Revision des Bildungsreglements. Ebenso wird dabei dem persönlichen Austausch und den Berichten aus den Sektionen ein besonderer Stellenwert beigemessen. Weiter rundet ein interessanter Vortrag eines bekannten Bienenforschers das Programm ab.

Die Stimmberechtigten haben am 31.03.2021 eine persönliche Einladung für die elektronische Abstimmung erhalten. Die Einladungen für die Delegiertenversammlung im September werden im August versendet.

 

Geschäftsstelle BienenSchweiz, Jakob Signer-Strasse 4, 9050 Appenzell Tel. 071 780 10 50, Fax. 071 780 10 51, manuela.lechthalerbienenschweiz.ch  

 

 

 

 

 

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news-1131 Wed, 24 Mar 2021 07:30:00 +0100 Ameisensäure gegen Wachsmotte nicht mehr erlaubt https://www.bienen.ch/aktuelles/news/detail/News/detail/ameisensaeure-gegen-wachsmotte-nicht-mehr-erlaubt-1131.html Ameisensäure ist für die Wachsmottenbekämpfung aufgrund einer Anpassung in der Biozidprodukteverordnung verboten. Der BGD empfiehlt, den Schädling gänzlich ohne Säuren in Schach zu halten. Die weiterhin zugelassene Essigsäure sollte nur in Ausnahmefällen und ausschliesslich im Wabenschrank eingesetzt werden (Honigwaben niemals mitbehandeln).

Wachsmotten vermeiden

Wabenlagerung:

  • Reservewaben nicht ungeschützt lagern
  • Honig- und Futterwaben getrennt lagern
  • Waben kühl lagern
  • Zugluft im Wabenlager (oder Magazin-Zargenturm)
  • Altwaben sofort einschmelzen
 

Im Volk:

  • Keine Bekämpfung
  • Keine schwachen Völker
  • Regelmässige Wabenerneuerung
  • Keine unbesetzten Waben (auf Volksstärke einengen)
  • Varroaunterlage und Leerräume unter Varroagitter regelmässig reinigen
 

Merkblatt 2.6. Wachsmotte   unter www.bienen.ch/merkblatt  

 

In der Juli-Ausgabe 2021 der Schweizerischen Bienen-Zeitung wird der säurefreie Umgang mit der Wachsmotte im Rahmen eines Artikels vorgestellt.

Das Kontrollhandbuch Bienen für die Kontrolle Primärproduktion und die Empfehlungsliste für Imkereipräparate von BGD und ZBF wurden bereits entsprechend angepasst.

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news-1128 Tue, 23 Mar 2021 09:00:00 +0100 Brutkontrolle und Selektion https://www.bienen.ch/aktuelles/news/detail/News/detail/brutkontrolle-und-selektion-1128.html Die Brutkontrolle ist eine der wichtigsten Massnahmen, um Krankheiten in einem frühen Stadium zu erkennen. Wenn die Traubenhyazinthe oder die Schlüsselblume blüht und es die Temperaturen zulassen (mindestens 15°C), sind alle Völker zu öffnen und zu beurteilen.

Was ist zu tun?
Kleine vitale Völker mit einem gesunden Brutnest sind mit einem starken Volk zu vereinen. Serbelvölker, die ein lückenhaftes Brutnest haben, aggressiv sind oder sich schlecht entwickeln sind umgehend abzuschwefeln. So können auch Krankheitsübertragungen vermieden werden. Bei Verdacht auf Faul- oder Sauerbrut ist vor dem Abtöten von Völkern unbedingt der Bieneninspektor beizuziehen.

 

Unterschiede zwischen gesunder und kranker Brut:

Merkmale gesunder Brut Mögliche Anzeichen einer Krankheit

•    Geschlossenes Brutnest
•    Maden schwimmen im Futtersaft
•    Made schimmert perlmuttfarben
•    Segmentringe der seitlich liegenden

     Larven gut erkennbar

•    Lückenhaftes Brutnest
•    Larven liegen trocken
•    Made erscheint trüb bis grau/braun
•    Struktur der Made löst sich auf
•    Made liegt auf dem Rücken
•    Made ist zersetzt
•    Schwarze Masse im unteren Teil der Zelle

 

Unterschiede zwischen Serbeln und kleinen Völkern mit Zukunft:

Kleines Volk mit Zukunft Serbelvolk

•    Geschlossenes Brutnest
•    Viel offenes Futter
•    Gesunde, vitale Bienen
•    Volksentwicklung erkennbar

 

•    Lückenhaftes Brutnest
•    Kein offenes Futter
•    Futtermangel
•    Keine Volksentwicklung erkennbar
•    Aggressives Verhalten

 

 

Zum Kurzfilm Völkerdurchsicht im Frühling: Magazin (Dadant)   / Schweizerkasten  

Zum Merkblatt 4.7. Völkerbeurteilung und -auslese   

 

 

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