Sun, 25 Sep 2022 04:30:05 +0200 Sun, 25 Sep 2022 04:30:05 +0200 news-1471 Fri, 23 Sep 2022 07:00:00 +0200 Arbeiten nach der 2. Sommerbehandlung https://www.bienen.ch/aktuelles/detail/News/detail/arbeiten-nach-der-2-sommerbehandlung-1471.html Der Winter ist eine herausfordernde Jahreszeit für Bienenvölker. Imkerinnen und Imker können ihnen mit entsprechenden Vorbereitungen eine ideale Ausgangslage schaffen.

Wirtschafts- oder Jungvölker können noch bis Ende Oktober vereint, umgeweiselt oder aufgelöst werden. Insbesondere ist auf eine gute Volksstärke und die Weiselrichtigkeit zu achten und entsprechend zu handeln. Ein starkes Wirtschaftsvolk besetzt vor dem Einwintern 9 Waben, ein Jungvolk 7. Mindestens fünf Waben müssen mit Bienen reichlich besetzt sein, damit ein Volk den Winter übersteht und im Frühjahr den Massenwechsel problemlos meistert.

Neben der Beurteilung und Auslese fallen im Herbst weitere, wichtige Aufgaben an: die Futterkontrolle*, das Einengen und das Anbringen eines Mäuseschutzes.

* Verfügt ein Volk noch nicht über 5 bis 7 beidseitig gefüllte Futterwaben, ist das Fehlende mit Flüssigfutter zu ergänzen.

 

Merkblätter und Kurzfilme zur Völkerbeurteilung und -auslese finden Sie unter www.bienen.ch/merkblatt  :

4.3. Überwintern eines Bienenvolkes

4.5.2. Königin zusetzen

4.7. Völkerbeurteilung und -auslese

4.7.1. Völker vereinen

4.7.2. Völker abtöten

4.7.3. Gesunde Völker erkennen

 

Kurzfilme «Völkerbeurteilung und -auslese» Herbst:
Magazin                                   Schweizerkasten  

Das BGD-Team berät Sie zudem gerne persönlich unter 0800 274 274 oder via E-Mail an infoapiservice.ch  .

 

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news-1465 Fri, 09 Sep 2022 07:00:00 +0200 Asiatische Hornisse auf dem Vormarsch https://www.bienen.ch/aktuelles/news/detail/News/detail/asiatische-hornisse-auf-dem-vormarsch-1465.html Begünstigt durch die vorteilhaften Wetterbedingungen in diesem Jahr, breitet sich die Asiatische Hornisse in der Schweiz aus. Inzwischen ist die invasive Art nicht nur in den Kantonen Genf und Jura aufgetaucht, sondern auch in Waadt (Arnex sur Nyon, Vaugondry, Apples), Baselland (Münchenstein) und Fribourg (Montet Glâne). Damit die Ausbreitung der Hornisse mittels Nestvernichtung durch Spezialisten verlangsamt werden kann, sind umgehende Verdachtsmeldungen an den Bienengesundheitsdienst (BGD) unerlässlich. Senden Sie dazu bitte Ihre Fotos oder Videos mit Angabe des Sichtungsortes an infoapiservice.ch  . Es lohnt sich, bei jedem Besuch auf dem Bienenstand aufmerksam die Flugfronten der Beuten zu beobachten, um jagende Insekten frühzeitig zu entdecken.

Aktuell ist der Druck auf die Bienenstände noch nirgends in der Schweiz so gross, dass eine Gefahr für die Völker besteht. In Gebieten mit Hornissenvorkommen ist es sinnvoll, die Fluglöcher mit einem Gitter zu schützen (Bauanleitung und Bezugsquellen des Gittergeflechts im Merkblatt 2.7.1.  ). Achten Sie zudem bitte darauf, nur gesunde und starke Völker zu halten (Merkblatt 4.7.   sowie Videos Magazin   und Schweizerkasten  ). Vom Aufstellen von Fallen wird dringend abgeraten. Sie sind zu wenig wirksam und vernichten vor allem andere, heimische Insektenarten, die für den Erhalt der Biodiversität wichtig sind.

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news-1462 Thu, 08 Sep 2022 07:00:00 +0200 Europäische Hornisse Vespa crabro https://www.bienen.ch/aktuelles/news/detail/News/detail/europaeische-hornisse-vespa-crabro-1462.html Einige Imker-innen beobachten derzeit an ihren Bienenstöcken einen starken Beflug durch Europäische Hornissen (einheimische Art). Im Vergleich zu den asiatischen Hornissen, die Bienen zu Hunderten jagen, beschränkt sich der Raub der einheimischen Hornissen in diesen Tagen jedoch auf einige Dutzend Bienen pro Tag. Es besteht also kein Grund zur Sorge: Ein gesundes Bienenvolk besteht in dieser Jahreszeit aus etwa 20-25’000 Bienen und kann auf einige wenige Individuen verzichten.

Was tun? Halten Sie starke, vitale Völker und schützen Sie sie bei starkem Beflug mit Volieren (siehe Merkblatt 2.7.1. Anleitung gittergeschütztes Flugloch  ).

Im August benötigt ein Nest der Europäischen Hornisse ca. 500 g Nahrung pro Tag (Wespen, Fliegen, Mücken, Bremsen, Bienen, Spinnen, Raupen usw.) und trägt damit aktiv zu einem Gleichgewicht in der Natur bei. Aus diesem Grund ist es kontraproduktiv, diese Nützlinge zu jagen und zu töten.

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news-1040 Tue, 06 Sep 2022 07:00:00 +0200 2. Ameisensäurebehandlung https://www.bienen.ch/aktuelles/news/detail/News/detail/2-ameisensaeurebehandlung-1040.html Beginnen Sie bis spätestens Mitte September die 2. Ameisensäure-Behandlung. Haben Sie statt der 1. Sommerbehandlung einen Brutstopp gemacht oder das Bannwaben-Verfahren angewandt, ersetzt dies nicht die 2. Ameisensäure-Behandlung. Nur mit letzterer ist sichergestellt, dass Sie die Milbenpopulation bis zur Winterbehandlung im Griff haben. Die zweite Sommerbehandlung ist übrigens auch für Jungvölker nötig.

Bringen Sie den Dispenser am besten frühmorgens in die Völker, wenn’s draussen noch kühl ist. Schliessen Sie nach Abschluss der Behandlung die Auffütterung für den Winter ab.

Weiterführende Informationen unter www.bienen.ch/merkblatt  
in folgenden BGD-Merkblättern: 
1.2.1. – 1.2.5. Varroa-Sommerbehandlung
4.2. Fütterung 

Der Bienengesundheitsdienst berät Sie gerne über die Gratisnummer 0800 274 274 (Montag bis Freitag, 8 - 16.30 Uhr) oder via E-Mail an infoapiservice.ch  .

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news-1440 Tue, 23 Aug 2022 18:00:00 +0200 Diplomfeier "Imker/-in mit eidgenössischem Fachausweis" https://www.bienen.ch/aktuelles/news/detail/News/detail/diplomfeier-imker-in-mit-eidgenoessischem-fachausweis-1440.html Am vergangenen Samstag, den 20. August 2022 fand die Diplomfeier des Lehrgangs "Imker/-in mit eidgenössischen Fachausweis statt, wobei 39 Absolventinnen und Absolventen geehrt wurden.

Zur Medienmitteilung  

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news-1435 Wed, 17 Aug 2022 07:00:00 +0200 Formicpro: neu zugelassenes Varroazid https://www.bienen.ch/aktuelles/news/detail/News/detail/formicpro-neu-zugelassenes-varroazid-1435.html Swissmedic hat vor kurzem die Ameisensäure-Streifen Formicpro zugelassen. Bei diesem Tierarzneimittel handelt es sich um das Nachfolgepräparat für MAQS. In der Applikation ist es fast identisch wie sein Vorgänger. Der BGD arbeitet aktuell ein Merkblatt zur Anwendung der Formicpro-Streifen aus. Dieses wird Ende Oktober unter www.bienen.ch/merkblatt   aufgeschaltet werden. Orientieren Sie sich in der Zwischenzeit bitte an der Gebrauchsanweisung   des Herstellers.

Zur aktuellen Liste der in der Imkerei eingesetzten Substanzen   mit Empfehlung von BGD und ZBF

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news-1432 Tue, 09 Aug 2022 00:00:00 +0200 Letzte Kurse Bienenschutz im 2022 - Imkerinnen und Imker können sich jetzt direkt für die Vertiefungskurse anmelden! https://www.bienen.ch/aktuelles/news/detail/News/detail/letzte-kurse-bienenschutz-im-2022-imkerinnen-und-imker-koennen-sich-jetzt-direkt-fuer-die-vertiefung.html BienenSchweiz bietet auch dieses Jahr an 5 Standorten in der Deutschschweiz die neuen Kurse Bienenschutz an. Bis am 16. Oktober 2022 sind noch bei ausgewählten Kursen Plätze frei, wobei Imkerinnen und Imker aufgrund ihres Vorwissens direkt in die themenspezifischen Vertiefungskurse einsteigen können. Buchen Sie deshalb jetzt - im 2022 ist dies die letzte Möglcheit noch teilzunehmen!

Abwechslungsreiche Vertiefungskurse:

Mit den Vertiefungskursen (B1 - B4)   können Teilnehmer ihr Wissen nach individuellem Interesse und Bedarf in ausgewählten Bereichen erweitern und zu vergrössern. Die Vertiefungsthemen gehen vom  Nahrungsangebot (B2), das für Bienen als Lebensgrundlage dient, über Wildbienen (B1) und deren Bedarf an Nistgelegenheiten (B3) spezifisch zu Gartenkonzepten/Gartengestaltung (B4).

Referent/innen   aus dem Kader von BienenSchweiz, anerkannte Wildbienen-Spezialist/innen und erfahrene Fachleute im Bereich von Blühpflanzen und Gartengestaltung bringen den Teilnehmern die Inhalte praxisorientiert   näher.

Hier finden Sie das Kursprogramm zum Download  .

 

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news-1429 Sat, 06 Aug 2022 07:00:00 +0200 Asiatische Hornisse: Völker beobachten und Verdachte melden https://www.bienen.ch/aktuelles/news/detail/News/detail/asiatische-hornisse-voelker-beobachten-und-verdachte-melden-1429.html Die asiatische Hornisse hat sich in den ersten Schweizer Regionen angesiedelt. Im letzten Jahr wurden 4 kleine Nester im Kanton Genf vernichtet (vermutlich Primärnester). In diesem Jahr wurde im Kanton Genf bereits ein erstes Primärnest vernichtet und mehrere Individuen in Arnex sur Nyon (VD) und Münchenstein (BL) entdeckt. Die wirkungsvollste Bekämpfungsmassnahme der asiatischen Hornisse ist die rasche Nestentfernung. Um die Ausbreitung einzudämmen, respektive zu verlangsamen, ist ein Melden verdächtiger Insekten unerlässlich.

Imkerinnen und Imker werden gebeten, nach der dunkelgefärbten Hornisse mit den gelben Beinenden Ausschau zu halten. Hat sich der Schädling in einem Gebiet angesiedelt, taucht er zwischen August und Oktober am ehesten auf Bienenständen auf. Es lohnt sich, Ihre Beuten an sonnigen Tagen regelmässig um die Mittagszeit während mindestens 20 Minuten zu beobachten und dem BGD allfällige verdächtige Insekten umgehend zur Identifikation zuzustellen (am einfachsten und schnellsten mit einem Foto oder allenfalls Video per E-Mail an info@apiservice.ch  ). Sobald Sie ein Exemplar fotografiert/gefangen und den BGD avisiert haben, unternehmen Sie bitte nichts bis Sie weitere Anweisungen erhalten.

Bitte achten Sie als Imker/-innen vermehrt auf eine gezielte Völkerbeurteilung und -auslese (Merkblatt 4.7.  ) und halten nur noch gesunde, starke Völker am Stand. Wichtig ist zudem, dass jedes Volk jederzeit über genügend Futter verfügt.

Das Aufstellen von Fallen empfiehlt sich nicht – die Wirksamkeit ist ungenügend. Dazu kommt, dass Fallen nicht selektiv sind und daher wertvolle einheimische Insektenarten gefangen und getötet werden. Sollte sich die asiatische Hornisse in einer Region verbreiten, verringern gittergeschützte Fluglöcher (Merkblatt 2.7.1.  ) den extremen Druck auf einen Bienenstand.

Die wichtigsten Informationen zur asiatischen Hornisse finden sich im Merkblatt 2.7.   Für weitere Auskünfte steht Ihnen zudem das BGD-Team unter 0800 274 274 gerne zur Verfügung.

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news-1417 Fri, 05 Aug 2022 07:00:00 +0200 Nächster Online-Vortrag am 11.8.2022 https://www.bienen.ch/aktuelles/news/detail/News/detail/naechster-online-vortrag-am-1182022-1417.html Die nächste Online Live-Veranstaltung des BGD findet am Donnerstag, 11. August 2022 statt. Das 30-minütige Kurzreferat zum Thema «Auffütterung» startet um 19 Uhr.

Für die Teilnahme hier   klicken. 

Die Online Live-Veranstaltungen werden alle aufgezeichnet. Sind Sie an einer Live-Teilnahme verhindert, können Sie sich die Aufzeichnung bis ca. 2 Monate nach dem Anlass anschauen (dazu einfach den Teilnahmelink anklicken).

 

Informationen zu weiteren geplanten Anlässen finden Sie unter www.bienen.ch/bgd-anlaesse  .

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news-1202 Fri, 22 Jul 2022 07:00:00 +0200 Völkerbeurteilung nach der Honigernte https://www.bienen.ch/aktuelles/news/detail/News/detail/voelkerbeurteilung-nach-der-honigernte-1202.html Für eine Beurteilung und Auslese der Bienenvölker ist eine regelmässige Durchsicht unerlässlich. Diese liefert wichtige Anhaltspunkte zum Gesundheitszustand eines Volkes und ermöglicht ein rechtzeitiges Handeln.

Die Völkerbeurteilung oder Selektion betrifft nicht nur Züchter, sondern ist in Zusammenhang mit der Bienengesundheit für jede Imkerin und jeden Imker wichtig. Letztendlich geht es im Sinne einer vorbeugenden Massnahme darum, nur gesunde und starke Völker auf einem Bienenstand zu halten. Die Auslese betrifft sowohl Wirtschafts- wie auch Jungvölker.

Im Sommer ist zwischen Honigernte und erster Ameisensäure-Sommerbehandlung der ideale Zeitpunkt für die Völkerbeurteilung und -auslese. Auch wenn es nichts zum Ernten gab, ist jetzt die Zeit dafür reif.

Mittels Fluglochbeobachtung sowie Kontrolle von Volksstärke (mind. 10 besetzte Waben beim Wirtschaftsvolk), Brutgesundheit (gesundes Aussehen und alle Stadien vorhanden) und Futtervorräten, können Völker überprüft und wenn nötig vereint oder aufgelöst werden.

Völker, die über reichlich unverdeckeltes Futter verfügen, sind vor dem Auffüttern mit Ameisensäure zu behandeln. Völker ohne offenes Futter sind erst ein wenig zu füttern (Flüssigfutter 3:2) und dann gegen die Milbe zu behandeln.  

Kurzfilm «Völkerbeurteilung und -auslese» für den Sommer:
Magazin                                   Schweizerkasten  
 

Relevante Merkblätter (www.bienen.ch/merkblatt  ):
4.7. Völkerbeurteilung und -auslese
4.7.1. Völker vereinen
4.7.2. Völker abtöten
4.7.3. Gesunde Völker erkennen
4.7.4. Umgang mit weisellosen Völkern

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news-1420 Wed, 06 Jul 2022 08:00:00 +0200 Futtervorräte überprüfen https://www.bienen.ch/aktuelles/news/detail/News/detail/futtervorraete-ueberpruefen-1420.html Wegen teilweise fehlender Tracht, finden nicht mehr alle Bienenvölker ausreichend Futter. Überprüfen Sie bitte die Vorräte in all Ihren Völkern und richten dabei ein besonderes Augenmerk auf die Jungvölker.

Ein Volk benötigt jederzeit mindestens 5 kg Futter. Ist dies jetzt nicht vorhanden, räumen Sie die Honigräume ab und füttern Sie Ihre Bienen umgehend.

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news-1410 Tue, 05 Jul 2022 07:00:00 +0200 Erfolgreicher 1. Schweizer Bienentag in Lyss https://www.bienen.ch/aktuelles/news/detail/News/detail/erfolgreicher-1-schweizer-bienentag-in-lyss-1410.html Vergangenen Samstag fanden rund 800 Imkerinnen und Imker den Weg ins Zentrum Wald in Lyss anlässlich des 1. Schweizer Bienentages,  der von apiservice organisiert wurde. Dort konnten verschiedene praxisorientierte Kurse sowie spannende Vorträge besucht werden. Die Rückmeldungen der Teilnehmenden waren sehr positiv, wobei auch die Medien ein Interesse am Bienentag zeigten und diverse Beiträge zum Anlass sowie zu den Bienen veröffentlichten. Beispielsweise:

Ein ausführlicher Erfahrungsbericht mit Impressionen und Bildern zum ersten Schweizer Bienentag wird zudem in der nächsten Ausgabe der Bienenzeitung erscheinen.

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news-1407 Fri, 24 Jun 2022 07:00:00 +0200 Erhebung natürlicher Totenfall und Sommerbehandlung https://www.bienen.ch/aktuelles/news/detail/News/detail/erhebung-natuerlicher-totenfall-und-sommerbehandlung-1407.html Ende Juni/Anfang Juli ist es an der Zeit, in sämtlichen Beuten die Varroabelastung zu ermitteln. Bei einem natürlichen Totenfall von über 10 Milben pro Tag ist rasches Handeln nötig, um die Bienen nicht zu unnötig zu gefährden. In den betroffenen Völkern ist umgehend die Sommerbehandlung (mit oder ohne Ameisensäure) oder eine Notbehandlung durchzuführen.  

Bei einem natürlichen Totenfall von bis zu höchstens 10 Milben pro Tag, kann die erste Sommerbehandlung zum gewohnten Zeitpunkt durchgeführt werden. Die Methoden, welche ohne Ameisensäure auskommen, sind in der ersten Juli-Hälfte einzuleiten; bei jenen mit Ameisensäure sind die Dispenser vor Ende Juli in die Völker zu stellen. Bei einem moderaten Milbenfall von maximal 7 Milben pro Tag, kann auch die Komplette Brutentnahme mit Brutverwertung (gemäss Merkblatt 1.6.4.) angewandt werden.

 

Tierarznei-mittel

Merkblatt/
Methode

Einleitung des Verfahrens spätestens

Spätester Zeitpunkt Honigernte

Zeitpunkt Säure-Einsatz

Dauer Behandlung/

Verfahren

Ameisen-säure

1.2.1. – 1.2.5.
Liebig, Nassenheider professional, FAM, Apidea, MAQS

Ende Juli

vorgängig

Ende Juli

Ca. 1-2 Wochen (Gebrauchsan-weisung beachten)

Oxalsäure

 

1.6.1. Brutstopp

Anfang/
Mitte Juli

Ende Juli

Ende Juli/
Anfang August

3 Wochen 

1.6.4. Komplette Brutentnahme mit Brutverwertung

Anfang/
Mitte Juli

Anfang/ Mitte Juli

Anfang/ Mitte Juli

1 Tag

Keines

1.6.2. Bannwabenverfahren

Anfang/
Mitte Juli

Ende Juli oder später

-

4 Wochen

 

Merkblätter unter www.bienen.ch/merkblatt  :
1.5.1. Natürlichen Milbenfall messen
1.7.1. Varroa-Notbehandlung in Magazinbeuten
1.7.2. Varroa-Notbehandlung im CH-Kasten
1.2.1. – 1.2.5. Sommerbehandlung mit Ameisensäure
1.6.1. Brutstopp
1.6.2. Bannwabenverfahren
1.6.4. Komplette Brutentnahme mit Brutverwertung

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news-1398 Wed, 25 May 2022 07:00:00 +0200 Schweizer Bienentag https://www.bienen.ch/aktuelles/news/detail/News/detail/schweizer-bienentag-1398.html Am 2. Juli 2022 findet in Lyss der erste Schweizer Bienentag statt. apisuisse, Bienengesundheitsdienst apiservice, Imkerbildung Schweiz und die Landesverbände BienenSchweiz, SAR und FTA freuen sich auf den Besuch vieler Imkerinnen und Imker. Details zum vielfältigen Programm (Praxisposten, Referate und Informationsstände) finden Sie unter www.bienen.ch/bienentag  .  

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news-1395 Mon, 23 May 2022 07:00:00 +0200 Starke Zunahme der Winterverluste gegenüber den Vorjahren https://www.bienen.ch/aktuelles/news/detail/News/detail/starke-zunahme-der-winterverluste-gegenueber-den-vorjahren-1395.html Den Winter 2021/2022 überlebten 21,4 % (Vorjahr 14,2 %) der Bienenvölker in der Schweiz nicht. Das ist der höchste Verlust seit 10 Jahren und ist vor allem dem kalten und nassen Frühling und Sommer 2021 geschuldet.

Zur Medienmitteilung  

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news-1383 Sun, 22 May 2022 07:00:00 +0200 Varroabefall kontrollieren https://www.bienen.ch/aktuelles/news/detail/News/detail/varroabefall-kontrollieren-1383.html Varroabefall kontrollieren

Ende Mai ist die Überprüfung der Varroabelastung in allen Völkern sehr wichtig. Ein Volk mit hohem Milbendruck können Sie mit Hilfe einer Notbehandlung retten.

Der Bienengesundheitsdienst (BGD) empfiehlt, die Milbenbelastung anhand des natürlichen Milbenfalls zu prüfen, da diese Methode die aussagekräftigsten Ergebnisse liefert. Fallen über 3 Milben pro Tag, ist ein allenfalls noch aufgesetzter Honigraum zu entfernen und die Notbehandlung umgehend einzuleiten. Liegt der natürliche Milbenfall bei maximal 7 Milben pro Tag, kann zur Verwertung der Brut auch ein Flugling gebildet werden, der abschliessend mit Oxalsäure besprüht wird. Warten Sie mit der Umsetzung einer Massnahme keinesfalls zu, sonst kann es für Ihre Bienen bereits zu spät sein.

Bei der Notbehandlung werden die betroffenen Völker auf Neubau gesetzt und mit Oxalsäure besprüht (Vorgehen gemäss BGD-Merkblatt).
 

Relevante Merkblätter unter www.bienen.ch/varroa  :

1.5.1. Natürlichen Milbenfall messen

1.7.1. Varroa-Notbehandlung in Magazinbeuten

1.7.2. Varroa-Notbehandlung im CH-Kasten

1.4.5. Flugling
 

PS: Die Jungvolkbildung ist immer noch ein aktuelles Thema.  

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news-1376 Fri, 20 May 2022 00:00:00 +0200 Weltbienentag am 20. Mai - Hintergründe, Herausforderungen und ein vielseitiges Engagement von BienenSchweiz https://www.bienen.ch/aktuelles/news/detail/News/detail/weltbienentag-am-20-mai-hintergruende-herausforderungen-und-ein-vielseitiges-engagement-von-biene.html Der Weltbienentag wird dieses Jahr am 20. Mai zum fünften Mal begangen. Weshalb genau an diesem Tag an die Bienen erinnert wird und was die aktuellen Herausforderungen der fleissigen Bestäuber sind, erläutert BienenSchweiz in der offiziellen Medienmitteilung anlässlich des Weltbienentages.

Zur Medienmitteilung  

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news-1377 Thu, 19 May 2022 00:00:00 +0200 Kurse Bienenschutz 2022 - Nur noch wenig Plätze frei! https://www.bienen.ch/aktuelles/news/detail/News/detail/kurse-bienenschutz-2022-nur-noch-wenig-plaetze-frei-1377.html BienenSchweiz bietet nach der erfolgreichen Lancierung im 2021 auch dieses Jahr an 5 Standorten in der Deutschschweiz die neuen Kurse Bienenschutz an.

Bienen schützen und unterstützen und an den Kursen von BienenSchweiz dazulernen

Die Kurse Bienenschutz   wenden sich an:

  • alle Privatpersonen, welche Wissenslücken zu den Bedürfnissen von Bienen schliessen wollen und in ihrem Umfeld etwas für diese wertvollen Insekten tun wollen.
  • alle interessierten Personen, welche in ihrem eigenen Garten eine Verbesserung der Lebensräume für Bienen und andere Bestäuber und eine Steigerung der Biodiversität erreichen möchten.

Mit dem Einführungskurs (A)   im Rahmen des neuen Ausbildungsprogramms tauchen Teilnehmer ein in die faszinierende Welt der Bienen. Sie erfahren welche grundsätzlichen Probleme unsere Wild- und Honigbienen haben und gewinnen einen Einblick in Lösungsansätze, welche einfach umgesetzt werden können. Neben den unterschiedlichen Lebensweisen dieser spannenden Insekten werden auch praxisnah die Zusammenhänge mit der Biodiversität in Ihrem Garten vertieft.

Mit den Vertiefungskursen (B1 - B4)   können Teilnehmer ihr Wissen nach individuellem Interesse und Bedarf in ausgewählten Bereichen erweitern und zu vergrössern. Die Vertiefungsthemen gehen vom  Nahrungsangebot (B2), das für Bienen als Lebensgrundlage dient, über Wildbienen (B1) und deren Bedarf an Nistgelegenheiten (B3) spezifisch zu Gartenkonzepten/Gartengestaltung (B4).

Referent/innen   aus dem Kader von BienenSchweiz, anerkannte Wildbienen-Spezialist/innen und erfahrene Fachleute im Bereich von Blühpflanzen und Gartengestaltung bringen den Teilnehmern die Inhalte praxisorientiert   näher. Die Kurse erfolgen im Auftrag des Bundesamtes für Umwelt BAFU sowie der Stiftung Symphasis.

Hier finden Sie das Kursprogramm zum Download  .

 

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news-637 Fri, 13 May 2022 07:00:00 +0200 Pflege von abgeschwärmten Völkern https://www.bienen.ch/aktuelles/news/detail/News/detail/pflege-von-abgeschwaermten-voelkern-637.html Oftmals wird abgeschwärmten Völkern zu wenig Beachtung geschenkt. Es ist aber wichtig, diese auf Weiselrichtigkeit zu kontrollieren und eine gute Futterversorgung zu gewährleisten.

 

Der BGD empfiehlt, folgende Punkte zu beachten:

  • Nach dem Abschwärmen Honigaufsätze entfernen. Wenn die Honigernte nicht unmittelbar bevorsteht, eventuell einem anderen Volk zuhängen bzw. aufsetzen
  • Futter kontrollieren, wenn nötig füttern (mittels Futterwabe, Honigwaben oder Futterteig)

 

Nach 3 Wochen:

  • Kontrolle auf Weiselrichtigkeit (sind Eier vorhanden?)
  • Im brutfreien Zustand, respektive wenn nur offene Brut vorhanden ist, Volk mit Oxalsäure behandeln. Wir empfehlen, anlässlich der Kontrolle die Sprühbehandlung mit Oxalsäurelösung (Merkblatt 1.3.1.)  durchzuführen.
  • Futterversorgung sicherstellen und bei Bedarf füttern, damit sich die Völker gut entwickeln. Da solche Völker meist mit Wirtschaftsvölkern auf dem gleichen Bienenstand sind, besteht akute Raubgefahr. Vorgängig Fluglöcher einengen, nur abends in geringen Mengen füttern, damit die Bienen das Futter über Nacht aufnehmen können.

 

Sind die Völker 3 Wochen nach dem Abschwärmen weisellos, aber gesund, können sie abgewischt werden. Vor dem Abwischen müssen die Bienen genügend Nahrung aufnehmen können, damit ihnen der Zutritt zu anderen Völkern gewährt wird. Schwächelnde, ungesunde Völker müssen abgeschwefelt werden. Um Seuchen auszuschliessen, ist im Zweifelsfall der Bieneninspektor beizuziehen.

 

 

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news-1371 Mon, 09 May 2022 06:00:00 +0200 Nächster Online-Vortrag am 12.05.2022 https://www.bienen.ch/aktuelles/news/detail/News/detail/naechster-online-vortrag-am-12052022-1371.html Die nächste Online Live-Veranstaltung des BGD findet am Donnerstag, 12. Mai 2022 statt. Das 30-minütige Kurzreferat zum Thema «Zwischentrachtfütterung» startet um 19 Uhr.

Für die Teilnahme hier   klicken. 

Die Online Live-Veranstaltungen werden alle aufgezeichnet. Sind Sie an einer Live-Teilnahme verhindert, können Sie sich die Aufzeichnung bis ca. 2 Monate nach dem Anlass anschauen (dazu einfach den Teilnahmelink anklicken).

 

Informationen zu weiteren geplanten Anlässen finden Sie unter www.bienen.ch/bgd-anlaesse  .

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news-1368 Fri, 06 May 2022 06:00:00 +0200 Schwarmzeit https://www.bienen.ch/aktuelles/news/detail/News/detail/schwarmzeit-1368.html Werden Schwärme nicht eingefangen, gehen sie wegen der fehlenden Varroabehandlung und Futtermangel zu Grunde. Eigene und fremde Schwärme einfangen gehört zur guten imkerlichen Praxis. Mittels Jungvolkbildung wird der Schwarmtrieb der Völker reduziert. 

Anleitung zum Einfangen von Schwärmen: Merkblatt 1.4.6. Natürliche Schwärme  

Weitere Merkblätter zur Jungvolkbildung: www.bienen.ch/merkblatt  

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news-1343 Mon, 02 May 2022 06:30:00 +0200 Bienenschutz hilft Honig- wie Wildbienen - Delegiertenversammlung 2022 Bienen Schweiz in Sarnen https://www.bienen.ch/aktuelles/news/detail/News/detail/bienenschutz-hilft-honig-wie-wildbienen-delegiertenversammlung-2022-bienen-schweiz-in-sarnen-1343.html Die breite Öffentlichkeit diskutiert das Bienensterben. Die Imkerinnen und Imker beschäftigt hingegen mehr die Bienendichte. Forscher warnen, dass durch den Boom der Imkerei insbesondere in den Städten eine Nahrungskonkurrenz zwischen Honig- und Wildbienen entsteht. Der oberste Imker der Deutschschweiz, Mathias Götti Limacher, nahm dies zum Anlass klarzustellen, dass sich der Verband BienenSchweiz und seine Mitglieder schon seit längerem stark für die Wildbienen einsetzt.

Vollständige Medienmitteilung  

 

 

 

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news-1365 Fri, 29 Apr 2022 06:00:00 +0200 Drohnenbrutentnahme https://www.bienen.ch/aktuelles/news/detail/News/detail/drohnenbrutentnahme-1365.html Ausgeschnitten wird die Drohnenbrut nach der Verdeckelung (siehe Merkblatt 1.4.1. Drohnenschnitt   und Handyvideo  ). Die in den Zellen eingeschlossenen Milben werden dadurch aus dem Volk entfernt, die Waben so schnell wie möglich eingeschmolzen (siehe Merkblatt 4.4.1. Waben einschmelzen  ) und zusätzlich unbelastetes Wachs gewonnen. Anschliessend wird die Wabe erneut eingehängt. Der Varroabefall kann durch zwei- bis dreimaliges Ausschneiden bis zu 50 % reduziert werden.

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news-1362 Wed, 27 Apr 2022 06:45:00 +0200 Ein bienenfreundlicher Garten https://www.bienen.ch/aktuelles/news/detail/News/detail/ein-bienenfreundlicher-garten-1362.html Mit einem insektenfreundlichen Pflanzenschutz und dem Bevorzugen von einheimischen Blütenpflanzen leisten Hobby- und Berufsgärtner einen wichtigen Beitrag zum Wohl der Bienen und senken gleichzeitig das Risiko von Bienenvergiftungen.

Vollständige Medienmitteilung  

 

 

 

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news-1162 Thu, 21 Apr 2022 06:00:00 +0200 Jungvolkbildung und Königinnenvermehrung https://www.bienen.ch/aktuelles/news/detail/News/detail/jungvolkbildung-und-koeniginnenvermehrung-1162.html Für eine sinnvolle Völkerbeurteilung und -auslese empfiehlt der BGD im Verhältnis zu den Wirtschaftsvölkern, 50% Jungvölker zu bilden. Wenn Apfel, Raps und Berg-Ahorn blühen, ist der Zeitpunkt dafür ideal. Brut- und Sammelbrutableger funktionieren bereits ab der Löwenzahn-Vollblüte sehr gut. Auch für die Königinnenvermehrung ist die Blütezeit von Löwenzahn, Apfel, Raps und Berg-Ahorn optimal.

Die verschiedenen Methoden der Jungvolkbildung werden in den Merkblättern 1.4.2. – 1.4.7. detailliert beschrieben, die Königinnenvermehrung im Mini Plus (Handyvideo  ) und im Laurenzkasten (Handyvideo  ) in den Merkblättern 4.6.1. und 4.6.2. (www.bienen.ch/merkblatt  ).

In der Betriebskonzept-Vorlage sind die wichtigsten imkerlichen Tätigkeiten übersichtlich dargestellt (inklusive Verlinkung zu Merkblättern und Videos):  

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news-1359 Tue, 12 Apr 2022 06:00:00 +0200 Drohnenwabe einhängen und erweitern https://www.bienen.ch/aktuelles/news/detail/News/detail/drohnenwabe-einhaengen-und-erweitern-1359.html Damit die Varroabelastung in den Völkern bis zur Sommerbehandlung nicht zu hoch wird, ist ein frühzeitiges Eingreifen erforderlich. Mit Drohnenschnitt und gezielter Jungvolkbildung lässt sich die Milbenentwicklung bremsen.                                                                                                                                                                   

Der BGD empfiehlt, die erste Drohnenwabe ans Brutnest zu hängen, wenn die Vogelkirsche blüht. Durch einen mehrmaligen Drohnenschnitt reduziert sich die Varroabelastung im Volk um bis zu 50 %. Volksentwicklung und Honigernte werden dadurch nicht negativ beeinflusst.

Bei der ersten Drohnenentnahme, mit grösstenteils verdeckelten Zellen, finden sich meist nur wenige Varroamilben in der Drohnenbrut. Es empfiehlt sich daher eine zwei- bis dreimalige Entnahme.

Zum Merkblatt 1.4.1. Drohnenschnitt  

Zum Handy-Video «Drohnenschnitt»  

Je nach Standort haben die teilweise schon sehr warmen Temperaturen zu einem rasanten Wachstum der Bienenvölker geführt. Beobachten Sie daher unbedingt deren Entwicklung. Die Bienen brauchen genügend Platz, um nicht zu schwärmen. Ab der Vogelkirschen-Blüte sollten die Völker laufend mit Mittelwänden erweitert werden (siehe Merkblatt 4.12. Dynamische Völkerführung  ).

 

 

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news-1356 Fri, 08 Apr 2022 10:00:00 +0200 144. Delegiertenversammlung BienenSchweiz https://www.bienen.ch/aktuelles/news/detail/News/detail/144-delegiertenversammlung-bienenschweiz-1356.html Die 144. Delegiertenversammlung von BienenSchweiz hat am Samstag, 2. April 2022 in der Aula Cher in Sarnen stattgefunden.

Bei winterlichem Wetter wurden die Delegierten und Gäste herzlich vom Imkerverein bienenOBWALDEN empfangen.

Wir bedanken uns beim Organisationskommitee des Imkervereins bienenOBWALDEN für die perfekte Organisation und die Gastfreundschaft.

 

Geschäftsstelle BienenSchweiz, Jakob Signer-Strasse 4, 9050 Appenzell Tel. 071 780 10 50, Fax. 071 780 10 51, honig@bienenschweiz.ch  

 

Downloads:

 

 

 

 

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news-1143 Fri, 08 Apr 2022 06:00:00 +0200 Verdacht auf Vergiftung erkennen und richtig handeln https://www.bienen.ch/aktuelles/news/detail/News/detail/verdacht-auf-vergiftung-erkennen-und-richtig-handeln-1143.html Die meisten akuten Bienenvergiftungen treten im April und Mai auf, wenn Obst- und Rapskulturen in voller Blüte stehen. Betroffen sind oft alle Völker an einem Bienenstand. Anzeichen einer Vergiftung können sein:

  • Zitternde, benommene, flugunfähige Bienen fallen vom Flugbrett und/oder von den Waben.
  • Bienen drehen sich im Kreis (als wären sie halbseitig gelähmt).
  • Auf den Flugbrettern und vor den Beuten liegen massenhaft tote Bienen.

Was ist zu tun?

Melden Sie jeden Verdacht umgehend dem BGD (0800 274 274, infoapiservice.ch  ) und kontaktieren Sie schnellstens den Bieneninspektor. Er kann allfällige Krankheiten ausschliessen und entnimmt die Bienenprobe. Der BGD seinerseits klärt ab, ob es sich tatsächlich um eine Vergiftung handelt und steht den betroffenen Imker/-innen bei der Betreuung der geschwächten Bienenvölker beratend zur Seite. Die Verdachtsabklärungen durch den BGD sind für alle Schweizer und Liechtensteiner Bienenhalter kostenlos. Jede Meldung ist wichtig, um die Lebensbedingungen der Bienen zu verbessern.

Zu den Merkblättern 3.1.1. Protokollblatt Bienenvergiftungen und 3.1.2. Bienenvergiftung  

Zum Bericht Bienenvergiftungen 2021  

 

 

 

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news-1346 Mon, 04 Apr 2022 07:00:00 +0200 Jungvolkbildung oder Völkerkauf im Inland https://www.bienen.ch/aktuelles/news/detail/News/detail/jungvolkbildung-oder-voelkerkauf-im-inland-1346.html Auch in diesem Winter gingen Völker verloren. Idealerweise werden sie durch selbst gebildete Jungvölker oder durch zugekaufte Völker aus der eigenen Region ersetzt. In Zusammenhang mit dem Kauf und Verkauf von Bienen gibt es einiges zu beachten (siehe Merkblatt 4.11.). Da sich gebietsweise relativ hohe Winterverluste abzeichnen, ist davon auszugehen, dass die in der Schweiz in diesem Frühjahr angebotenen Völker nicht reichen werden, um den Bedarf zu decken. Der BGD rät von Importen entschieden ab. Das Risiko ist zu gross, den Beutenkäfer oder Bienenseuchen, gleich miteinzuführen. Stattdessen sollten Imkerinnen und Imker ab der Löwenzahn-Vollblüte vermehrt auf die eigene Jungvolkbildung setzen. Je nach gewünschter Jungvolkbildungsmethode beginnt der ideale Zeitpunkt für die Völkervermehrung erst mit der Blüte von Apfel, Raps oder Bergahorn.

 

BGD-Merkblätter unter www.bienen.ch/merkblatt  

Kauf/Verkauf von Völkern: Merkblatt 4.11. Kauf und Verkauf von Bienen

Methoden Jungvolkbildung: Merkblätter 1.4.2. – 1.4.7.

 

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news-1340 Wed, 30 Mar 2022 06:30:00 +0200 Grossteil der Bienenvergiftungen hätte vermieden werden können https://www.bienen.ch/aktuelles/news/detail/News/detail/grossteil-der-bienenvergiftungen-haette-vermieden-werden-koennen-1340.html Im vergangenen Jahr konnte der Bienengesundheitsdienst neun Vergiftungen nachweisen. Fünf davon wurden durch den Wirkstoff Fipronil ausgelöst. Die vier weiteren sind auf Fehlanwendungen von Insektiziden zurückzuführen.

Vollständige Medienmitteilung  

 

 

 

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