Die Königinnenzucht

Königinnenzucht ist eine unumgängliche Notwendigkeit, um den Erfolg einer Imkerei herbeizuführen und nachhaltig zu erhalten.

Zuerst wird ausgewählt, welches Volk zur Zucht benutzt und aus welchem Volk der Zuchtstoff entnommen wird. Selektive Merkmale sind: Sanftmut, ruhiger Wabensitz, Vitalität und ein guter Putztrieb.

 

Zuchttechnik

Jüngste Bienenlarven werden in kleine Becher umgebettet. Danach werden sie an einem Rahmen im Pflegevolk eingehängt. Die Königin wurde zuvor entnommen. Die Bienen bauen die Weiselnäpfchen aus und füttern die Larven mit Futtersaft.

Nach fünf Tagen verschliessen die Bienen die Zellen. Nun stülpt der Imker über jede Zelle einen Schutzkäfig, damit die zuerst schlüpfende Königin die anderen Königinnen nicht tötet.

Die schlupfreifen Zellen setzt der Imker in bevölkerte Begattungskästchen und bringt sie auf eine Belegstation. Hier fliegen die jungen Königinnen zur Begattung aus und beginnen kurz darauf mit der Eiablage. Der Imker kennzeichnet die Königinnen mit Farbe.

 

Zusetzen

Vor dem Zusetzen wird die alte Königin dem Volk entnommen. Eine Königin in einem starken Volk ausfindig zu machen, braucht ein geübtes Auge. Damit sich die Bienen an die neue Königin gewöhnen, wird sie in einem Käfig geschützt zugesetzt. Die Öffnung ist mit Zuckerteig verschlossen. Ist dieser aufgefressen, wird die Königin frei.